Haus kaufen - teuer wie nie | Doku | NDR | 45 Min

Am 19 Apr 2021 veröffentlicht
Ein Film über den Traum vom eigenen Häuschen und wie Familien dafür kämpfen, ihn zu verwirklichen.

Tatsächlich ist der Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie schwierig wie lange nicht mehr. Die Preise für Bauland und der Baukosten für die eigenen vier Wände steigen seit Jahren rasant. Nicht nur in den Metropolen, auch in kleineren Städten haben sich die Boden- und Immobilienpreise allein in den vergangenen zehn Jahren zum Teil mehr als verdoppelt.

Woran liegt das? Und was bedeutet es für junge Familien, die bauen oder ein Eigenheim kaufen wollen? Ist das Einfamilienhaus mit eigenem Garten und Carport ein Auslaufmodell? Gibt es Alternativen?

Die Dokumentation von Ute Jurkovics und Thomas Karp sucht Antworten und begleitet zwei Familien aus Norddeutschland bei ihrer verzweifelten Suche nach einem bezahlbaren Haus.

Zum Beispiel Familie Balci aus der Gemeinde Stuhr bei Bremen. Sie sucht seit fünf Jahren ein passendes Häuschen. Täglich forstet Nadine Balci sämtliche Immobilienportale durch, ist mit Sohn und Familienhund unterwegs, um Zettel mit Gesuchen aufzuhängen. Wenn Erdal Balci von seiner Arbeit als Trockenbauer nach Hause kommt, nehmen sie gemeinsam Besichtigungstermine mit Bewerbungsmappe und fertigem Finanzierungskonzept wahr. "Angesichts der Konkurrenz muss man schnell sein. Oft sind die Häuser am Tag nach der Besichtigung verkauft", sagt Nadine Balci. Obwohl die beiden bereit wären, bis zu 500.000 Euro auszugeben, suchen sie bislang vergeblich.

In Ballungsräumen ist Wohnraum insgesamt knapp. Es wurde zu wenig gebaut in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig wanderten viele Fachkräfte nach Deutschland ein. Anleger, die aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen in Immobilien investieren, heizen Nachfrage und Preise zusätzlich an. Der Effekt: Auch im Speckgürtel der Städte ist das Angebot mittlerweile knapp und teuer.

In der 2500 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Gemeinde Siek, 20 Kilometer westlich von Hamburg, klagt Bürgermeister Andreas Bitzer, dass die gestiegenen Grundstückspreise für die Städter aus Hamburg, aber oft nicht mehr für Einheimische bezahlbar seien. Im Verdrängungswettbewerb um Häuser und Immobilien droht deshalb der dörfliche Charakter vieler Gemeinden verloren zu gehen. Selbst in Bad Bramstedt, das eigentlich nicht mehr zum Speckgürtel der Freien und Hansestadt Hamburg zählt, sind Baugrundstücke und Häuser nachgefragt wie nie. Die 50 Kilometer zur Arbeit nach Hamburg nehmen viele Leute dafür gerne in Kauf. Die Infrastruktur des Städtchens aber wächst nicht mit. Bad Bramstedt braucht neue Kitas und Schulen, eine größere Feuerwehr und Konzepte, um die Neubürgerinnen und -bürger in das Stadtleben zu integrieren. Für die klamme Gemeinde eine große Herausforderung.

Wer bei dem Ansturm auf den angeheizten Immobilienmarkt nicht mehr mithalten kann, muss bei der Suche nach einem bezahlbaren Häuschen noch weiter raus. Davon profitieren Gemeinden, die noch vor ein paar Jahren unter Einwohnerschwund litten. Das niedersächsische Dorf Ottenstein ist eine Stunde von der nächsten Autobahn entfernt. Die Gemeinde hat Baugrundstücke verschenkt, um junge Familien anzulocken und den Ort vor dem Aussterben zu bewahren. Offensichtlich mit Erfolg. Das Filmteam hat Familien getroffen, die sich in Ottenstein niederlassen, nun aber sehr lange Anfahrten zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.

Der Traum vom eigenen Häuschen: ist er überhaupt noch zeitgemäß? Die Debatte darüber hat längst begonnen. So will der Bezirk Hamburg-Nord etwa in Zukunft kein Bauland mehr für Einfamilienhäuser ausweisen. Weil sie zu viel Siedlungsfläche verbrauchen und wenig nachhaltig sind. Der Vorstoß ist umstritten.

Aber es gibt auch flächenschonende Alternativen wie ein Bauprojekt der Stadt Flensburg zeigt. Sie plant im Hafen eine Wohnsiedlung mit weniger Privat- und größeren Gemeinschaftsflächen. Ist das ein Wohnmodell der Zukunft?

Mehr Infos gibt's hier: www.ndr.de/fernsehen/sendunge...

KOMMENTARE

  • Mit dem Thema Wohnungsnot beschäftigen sich auch Eva und Torben von „Clip&Clear“: dename.info/film/s5mjjXfT16uAlJU/video

    • @ORIGINE KOZO Der Mietendeckel würde die Wohnungsnot nur verschärfen und die Preise für den vorhandenen Wohnraum nur erhöhen. Ich könnte mir auch vorstellen, sollten die Deutschen so dumm sein und grün wählen, dass manche dann lieber die Wohnung 4 Jahre leer stehen lassen, in der Hoffnung, dass der Spuk dann ein Ende hat und wieder Vernunft einzieht. In keinem denkbaren Fall ist der Mietendeckel für die Mieter eine gute Idee. Nur für populistische Politiker, die damit bei den nicht so Hellen Stimmen abfischen können.

    • @ORIGINE KOZO, nö, die Entscheidung des BVerfG war schon richtig. Jahrelang hat die gewählte berliner Regierung nur Mist gebaut und meint das verfassungswidrig flicken zu können...

    • Liebe NDR, Parallel zu dieser negativen Entwicklung wird de Mietdeckel vom Bundesverfassungsgericht unter Applaus der CDU gekippt. Leute!!! Eine richtige Entscheidung wird nicht falsch, weil sie Gegner getroffen wurde. Sie bleibt richtig!

    • 7

    • E

  • diskike fürs gendern

  • Ich finde es krass dass man sich als Maschinenbau Ingeneur und Arzt bis zum Rentenalter verschulden muss, um ein Haus zu kaufen.

  • genau gleich mal beliebt machen und die Nachbarn nerven...

  • Puh, das Gendern bei „Mieter-innen“ hört sich für mich irgendwie immer noch komisch an.

    • @NDR Doku Whow, Respekt. Auf einen so kurzen Kommentar eine so ausführliche Erwiderung. Überzeugt mich zwar nicht, weil er der Lebenswelt meines Alltags vollkommen widerspricht, aber der Versuch, mich zu bekehren ist zumindest mal bemerkenswert. Vielen Dank für die Bemühungen.

    • Moin Jörn! Wir verwenden in unseren Dokus gendergerechte Sprache, weil wir der Auffassung sind, dass damit etwas für die Sichtbarkeit aller Geschlechter getan werden kann und Rollenbilder hinterfragt werden können. Wenn nur von Astronauten die Rede ist, glauben viele Kinder, dass es sich um einen Männerberuf handele; wie diese Studie etwa gezeigt hat: idw-online.de/de/news632492 Unsere Sprache spiegelt also oft einfach nicht die gesellschaftliche Realität wider. Aber das lässt sich ändern und daran beteiligen wir uns. Klar ist das am Anfang ein bisschen ungewohnt zu lesen oder zu hören - aber man gewöhnt sich auch sehr schnell daran. Wir sind übrigens auch nicht allein: Immer mehr Medien entschließen sich dazu, in ihrer Berichterstattung gendergerechte Formulierungen zu verwenden. Tipps zum gendergerechten Schreiben und Sprechen gibt es hier: geschicktgendern.de/muss-das-sein/ www.genderleicht.de Beste Grüße Dein Team von NDR Doku

  • Ich verkaufe kommendes Jahr (2022) mein Haus mit Einliegerwohnung in Stadthagen (umkreis Hannover). Bin jetzt schon gespannt, was da ab geht.

  • Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht ! Man kann es auch so ausdrücken, die Kuh wird solange gemolken bis sie tot umfällt.

  • Jetzt wo ich ENDLICH mein Haus gefunden habe kann ich mir diese Doku auch ansehen. Vorher hätte es mein Frustlevel maximal erhöht...

  • Meine Verwandtschaft auf dem Balkan bemitleidet mich dafür, dass ich in Deutschland lebe. Sie haben ein Durchschnittsgehalt von umgerechnet 400€ bis 900€ netto im Monat. Die Eigentumsquote liegt bei 80% bis 90%. Währenddessen, in Deutschland verdient man durchschnittlich 2.000€ netto und die Eigentumsquote liegt bei 50%. Echt armselig. Ich spiele immer öfter mit dem Gedanken dieses Land, in dem "wir gut und gerne leben" zu verlassen, damit es mir in meinem viel ärmeren Ursprungsland besser geht. lol

  • Wir haben uns ca 20 Häuser in Hamburg angeguckt. Mit einem Budget von 650k wurde es für uns nichts. Ich habe das Gefühl, dass einem in den letzten 10 Jahren suggeriert worden ist, unbedingt Eigentum zu besitzen. Familien versuchen krampfhaft mit allen Mitteln sich irgendwie was ans Bein zu binden. Das Ergebnis sieht dann so aus, dass sich spät 80er Jahre Häuser gekauft werden, die sich gerade so finanzieren lassen. Da bleiben dann viele Annehmlichkeiten auf der Strecke, die Leute sind innerlich total verkrampft, reagieren gereizt auf Fragen. Ist es das Wert?

  • Es ist ja mit Wohnungen nicht anders. Der Bereich in dem ich arbeite ist eben nur in Großstädten zu finden und wenn man nicht jeden Tag 1,5 Stunden in jede Richtung fahren will, wohnt man halt auch da. In Berlin schafft man es so nicht mal auf eine Wohnung zu sparen, wenn 40% vom Bruttogehalt für die Miete drauf gehen.

  • Tja in Deutschland sollte man am besten reiche Eltern mitbringen, der Rest sollte besser auf einen Lottogewinn als auf die Politik hoffen.

    • Es ist ja auch ein Trottel, der auf die Politik hofft.

  • 10:45 okay, das Baby trägt keine maske. Anzeige ist raus. Ordnungsamt unterwegs

  • 120km2 Wohnfläche 200 km2 ausenfleche 265000 EUR 10 km nördlich von Lillehamer ,Norge Viel Spaß ihr MAULKORB ....😉

  • Klar, ab raus, aufs zersiedelte Land, in den eigenen Wohnbunker mit 20qm Betongarten und dann schön das restliche Leben den Kredit abackern und Auto fahren. Wehe einer wird krank oder man will mal kürzer treten. Mit Mitte 40 dann Burnout und Scheidung. Kinder raus, Hütte zu groß, kein Arzt in der Nähe, Lifta rein, mobiler Pflegedienst ran, und in der kalten Bude auf den Schnitter warten. Optimal! Weiter so Deutschland! Miete is Scheiße und die Resourcen sind unendlich!!! 😂

  • Hier wird nur sehr inkonsequent gegendert. Nicht gut genug!

  • wie verkommen dieses LAND ist

  • Dann ist es wohl gut das ich das Haus + Garten (knappe 1800 qm) meines vaters mal erben werde... (ist zwar ein älteres Haus aus Holz ,eben kein modernes beton-haus , aber immer noch stabil etc) Wobei ich nicht sicher bin ,ob die Häuser bei uns ( 1std entfernt von München ,und im dorf) soviel kostet... Im video war ja nur die rede von bestimmten gebieten deutschlands ....ob es aber überall so ist ? Vorallem wenn es soweit außerhalb ist... Auch meine cusine & ihr mann (+ 2 kinder) suchen hier seit 2 jahren ein grundstück (entweder noch leer oder schon mit haus) und haben bis heute immer noch nichts in der nähe gefunden...

  • Ich will auch ein Haus

  • M3 Geldmenge in der Eurozone hat sich in den letzten 10 Jahren um ca. 60 % gesteigert. Wenn die Zentralbanken Geld in dem Tempo einschleusen und billiges Geld anbieten, wen wundert es bitte, dass die Preise steigen. Sie werden den Leitzins nicht anheben, weil die Staaten nicht ihre Schulden abgebaut, sondern noch deutlich ausgeweitet haben. USA, und in Europa besonders die Sorgenkinder Italien und Griechenland. Und jetzt haben Staaten durch Corona ihre Schulden noch deutlich ausgeweitet. Die ultraexpensive Geldpolitik entwertet das Fiatgeld, und Löhne steigen natürlich nicht im gleichen Tempo wie die Druckerpresse der Zentralbanken Geld einschleust. Eine Lösung von der Politik zu fordern ist Schwachsinn, weil die (Geld-)Politik erst das Problem, dass das Eigenheim für viele nicht mehr finanziell zu stemmen ist, begünstigt hat. Wir brauchen nicht mehr Politik, sondern weniger. Die soll sich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht das Wirtschaftsgeschehen zugunsten maroder Staatsfinanzen verzerren.

  • Was wollen die dann Plattenbauten wie im Osten mit Einheitswohnungen? Wie Wohnungen wurden doch von Städten und Gemeinden an heuschrecken verschenkt und jetzt jammern alle rum. Kollegen haben in Berlin über ein Jahr gesucht, jetzt zahlen sie für eine 100qm Wohnung 2000€ kalt! Kein Wunder, wenn man mit ständigen Mieterhöhungen und energetischen Wuchersanierungen rechnen muss, dass man für das gleiche Geld ein Einfamilienhaus als Besitzer haben möchte, wenn man so für ne einfache Wohnung in 20 Jahren schon eine halbe Milllionen an Miete zahlen muss! Macht doch wohnen bezahlbar und nich in den Händen von Spekulanten, die es noch steuerlich absetzen können aber Familien nicht!!!

  • Warum muss man unbedingt ein Eigenheim besitzen? Nicht jeder kann nun mal logischerweise ein Eigenheim besitzen, das gibt unser finanzielles System nicht her… Also entweder Survival of the Fittest (=viel verdienen) Oder halt Pech gehabt und sich zufrieden geben. Ist doch mittlerweile eh nur noch Protz und Überkonsum. Als ob man ein Einfamilienhaus zum Leben braucht.

  • Darum wählt man am besten Grün oder Altparteien 😂 damit man "gut und gerne" hier lebt.

  • Einfach ne geile Stimme 🤟👍

  • lohnt es sich? ha was? 1mio € fürs haus? du hast doch überhaupt kein plan herr voigtländer und diese laberei ist überhaupt nicht realistisch. hier gehts nur um kauf kauf kauf und versklave dich! kauf jetzt und blute später. später wenn du feststellst, dass du doch viel zu viel für die ziegel aus dem 19ten jahrhundert bezahlt hast! PS: hey flensburger! ihr könntet auch unser kuhstall auch zur einem günstigen wohngebäude umbauen 🤣 ich verschenke es euch sogar 👍 😜

  • Die Immobilienpreise haben sich in den letzten 10 Jahren teils verdoppelt. Lt. Deutscher Bank sind alle Immobilien dennoch 30% teurer als der tatsächlich Marktwert. Wohnraum sollte als systemrelevante Infrastruktur nicht so brutalisiert dem freien Markt überlassen werden, der reguliert sich nämlich selbst nur stets nach oben (bis die Blase platzt). Nicht nur Eigentum, auch Mieten sind unermesslich wahnsinnig. Und der Politik fällt kaum ein wirksamer Hebel ein. Oder will keiner einfallen? Mal sehen, welchen Einfluss die Corona-Pandemie in ihren Nachwirkungen haben wird mit steigenden Arbeitslosenzahlen, vernichteten Branchen und Unternehmen, steigenden Lebenshaltungskosten und sinkenden Löhnen. Es wäre auch nützlich, wenn die Bauunternehmen, Architekten, Makler etc. ein weniger bombastisch überdimensioniertes Wohnen fördern würden. Keine 3- bis 4-köpfige Familie braucht wirklich 250 qm Wfl., 80 qm Nutzfläche und 800 qm Garten. Es müssen auch keine i-Homes sein, die auf 4 Seiten freistehend sind mit Hobbyraum, Keller, Dachgestühl, Familienkapelle und Partyscheune. Ein für alle bodenständigeres Wohnen wäre weitaus sinnvoll, gemütlich, ökologisch, effizient. Es gibt da einige Pilotprojekte. Jeder Mensch braucht ein Dach überm Kopf, Essen im Bauch und eine gute medizinische Versorgung. Diese drei Punkte schneiden in Deutschland sehr schlecht ab, da sieht man mal, welchen Stellenwert der Mensch tatsächlich in dieser Gesellschaft hat. Es wird Zeit, dass die Gesellschaft über alternative Lebensmodelle nachdenkt, arbeiten, konsumieren, Schulden machen, dieser Kreislauf kann es langfristig nicht mehr sein. Und es gibt Alternativen (ich empfehle die Dokumentation "Minimalism" auf Netflix).

  • Nach Expert*innen musste ich leider kurz abschalten...

  • Ach wartet einfach auf die finanzkrise dann gibt es schnäppchenhäuser

  • 2 Stunden am Tag im Auto um im Grünen zu wohnen? Ich lebte mal recht zentral auf 42 Quadratmeter mit einem Freund zusammen. 15qm Wohnküche, 13 qm Zimmer, 9qm Zimmer, 3 qm Bad/ 2qm Eingang. Dem kleinen Zimmer haben 30 cm Breite gefehlt. Dann wäre die Wohnung wohl 45 qm gewesen. Alles war mit dem Fahrrad machbar. Somit war Mobilität nie Zeitverschwendung. Sportlich Fahrrad fahren am Fluß war sehr schön. Die Zeit hatte ich ja. Musste ja nicht im Auto sitzen. So zersiedelt leben ist doch Kake.

  • Problemtisch ist es auch in der Slowakei , besonders in den Städten..150m2 große Einfamilien-Häuser für 300 - 400 000 € und das bei 1200 - 1700 € Durchschnittslohnen. Das ist noch schlimmer als in DE, wenn man sich die Löhne und Preise vergleicht.

  • mein Opa: rießen Haus, rießen Garten- 50 Tausend mein Vater: mittelgroßes Haus, mittelgroßer Garten- 500 Tausend Ich: kleines Haus, kleiner Garten- 5 Millionen

    • Und Kinder - kein eigenes Haus, keine eigene Wohnung, und gleichzeitig schulden (Steuer) sie jemandem (dem Staat) etwas, und zwar für nix.

  • Wenn man bedenkt, daß unsere Jasmin für'n bißchen Spähne hobeln ne 4,1Mil Villa kredenzt bekommt.!...🤮🤬🍋🤢🐖😠.!

  • Mein Freund und ich kaufen uns in Österreich ein Haus sind beide jung ein kleine Doppelhaushälfte werden da jetzt 30 Jahre abzahlen das macht uns Angst jetzt ohne Kinder Leistbar aber mit Kind könnte es schwierig werden Darum heißt es jetzt 6-7 Jahren minimum 1000 Euro nebenbei im Monat sparen um dann die 5 Jahre zu überbrücken bis wenigstens die Wohnbauförderung wegfällt = 350 Euro ca im Monat Kreditrate wegfällt und hoffentlich die Zinsen ok sind in das wären dann 20 Jahren. Es ist alles einfach beängstigend...

  • 3jahre am suchen und erst jetzt Kreis erweitern

  • Bin zum glueck schon Lange raus aus der Brd des wahnsinns

  • Wir haben keine Wohnungsnot. Die Häuser sind auch nicht teurer geworden......das Geld hat nur an Wert verloren. Das selbe sieht man auch bei Aktien. Bitcoin ist ein Symptom dafür. In der Geschichte sah man kommende Inflation am Wert des Goldes. Damit man das jetzt nicht sieht, wird der Preis durch geschickt getimte an und Verkäufe manipuliert. Alles, was als Wertanlage gilt, wird gekauft. Kunst, Edeluhren, Oldtimer..... Die Menschen werden mehr und mehr aus dem Geld in langwertige Güter flüchten. Immer schneller wird es gehen. Bis dann ein Salat länger seinen Wert behält als der Euro. Aber immer dran denken: Das Virus ist schuld.

  • 680.000 € 🤫 Wahnsinn

  • Schaut mal in andere Länder wie die so wohnen. Zu 80% wird in Hochhäusern gelebt und sowas wie EFH sieht man selten bis gar nicht 😅. Für mich ist das Nutzen eines Grundstücks als EFH eine Verschwendung des Bodens / Beraubung von Wohraum für andere.

    • @Ernold ruhe du Pappnase 🤡

  • Wir bauen gerade im Raum Halle Saale in Sachsen-Anhalt. Auch hier ziehen die Preise an. Allerdings sind wir von solchen Zahlen weit entfernt. Unser voll erschlossenes Grundstück hat 35€ pro m2 gekostet. Wer zahlt denn bitte 200€ pro m2.

  • Wie wäre es als Übergangslösung für Tiny Häuser vereinfacht Flächen freizugeben? So kann schnell Wohnraum geschaffen werden (der Bau eines Tiny Hauses geht vergleichsweise schnell) und es gibt eine höhere Flexibilität der Wohnraumzuweisung

  • Eigentlich schon interessant, wie bei errechneter, schrumpfender Bevölkerung, der Wohnraum so knapp ist. Liegt aber wohl hauptsächlich daran, dass es deutlich mehr Singles gibt als vor der 50 Jahren. Schafft ja heute kaum einer noch, bis zum Alter zusammen zu bleiben.

  • Wie er sagt, dass die Preise bei 300 bis 440 Euro pro m² liegen und dass das verrückt sei. Und ich denk mir: Verdammt, dass ist ja spottbillig. In meiner Kleinstadt in Österreich bekommt man nix unter 1000 Euro pro m² Baugrund.

  • Tja wie heißt es von verschiedenen EU-Politikern ? Ziel 2030 "Sie werden nichts besitzen, aber sie werden "glücklich" sein!" Das mit dem nichts besitzen werden sie schaffen.

  • Ich bin froh das ich letzten Monat gekauft hab. Die Immobilie die ich erworben hab da war ich 3 Jahre hinterher. Mein Vorteil ist das mein Dorf in keinem Einzugsgebiet einer größeren Stadt liegt. Die sind alle rund 80km weg. Jetzt kann ich noch. Wer weis ob ich das in 6 Jahren wenn ich Mitte 30 wäre, das überhaupt noch finanzieren könnte. Ich selbst veranschlage für Modernisierung rund 120.000€ inklussive kauf der Immobilie. Mein Vorteil ist das ich so ziemlich alles selbst machen kann oder das entsprechende Gewerk in der Familie ist. Andernfalls wäre das ganze für mich nicht möglich. Der Grund weshalb ich Altbau gekauft hab liegt darin das der kauf und Modernisierung für mich günstiger erscheind als neu bauen. Bin halt jemand der durchs Hobby Platz braucht. Bei uns werden im Ort Neubauten für durchschnittlich 350 bis 450.000€ gebaut. Die Summen scheinen mir selbst hier in der Region für Einheimische schwer selbstfinanzierbar, es sei denn man hat mit Anfang 30 gut und gerne 100.000€ auf der hohen Kannte. Ich selbst finanziere bewusst ohne Eigenkapital weil heut keiner weis was morgen ist. Kann ja passieren das unvorhersehbare Investitionen getätigt werden müssen oder das es mal ne Zeit gibt wo der im Kredit eingebaute BauFiSchutz nicht mehr greift. Somit wäre weiteres mit Eigenkapital zum Teil zusätzlich abgesichert. Daher finde ich das Ballungsräume uninteressant sind

  • Bogdanoff is Calling!

  • Die Zeiten ändern sich mittelschicht gibt's bald nicht mehr

  • Je teurer die Immobilie desto mehr Grunderwerbsteuer für den Staat. Je höher die Provision für den Makler desto mehr Einkommensteuer für den Staat usw....

  • Ist die Doku älter? Bei uns fallen die Preise seit Corona...

  • Sehr traurig. Ich weiß auch nicht mehr, wie man sich mittlerweile ein Haus leisten soll. Vorallem als allein verdiener. Gar nicht denkbar.

  • Jo, in Erlangen 750k für ein kleines Haus aus den 60ern, was völlig renovierungsbedürftig ist und nicht mal beste Lage. Oder 20km außerhalb, winziges Standard-Reihenhaus für 650k neubau. Meine Eltern konnten sich als Elektriker und Köchin in Teilzeit eigenes Haus und Garten leisten. Ich als Ingenieur und Frau als Sachbearbeiterin in Vollzeit können daran nicht Ansatzweise denken. Wer hat schuld daran? Tja, Jahrelange Niedrigzins-politik, übertriebene Bauvorschriften& Grundstücks-regeln, Bevorzugung von Vermietern in Steuerrecht. Eine völlig verkehrte Wirtschafts-Förderungspolitik, welche lohnende Arbeitsplätze auf wenige Städte konzentriert, Bankenrettung, korrupte Politiker, die Baugrundstücke an Bau-löwen vergeben, welche die Häuser dann vermieten oder zu völlig utopischen preisen weiterverkaufen.. Meine Frau und ich sowie einige Freunde denken mittlerweile stark übers auswandern nach, dass ist einfach nur noch lächerlich, was hier abgeht. Die Blase platzt sobald die Zinsen steigen.

  • In Hamburg in guter Lage kriegt man ganz sicher keinen qm für 625, das muss man mindestens verdoppeln

  • Weg aus Deutschland und schnell wie möglich

  • Sind die bescheuert oder was

  • die zeigen leute die konnen 700.000 bezahlen....tja ...da gibt mehr leute die konnen keine 50.000 bezahlen

  • Verstehe ich das richtig? Eine Ärztin und ein Ingenieur ziehen 5-10 min Fußweg weg, um sich dann mit 750.000€ zu verschulden?

  • sogar Sand ist jetzt schon ein knapper Rohstoff. Es ist einfach nur noch traurig.

  • Wir haben 2016 für 230000 € ein knapp 30 Jahre altes 115qm Haus auf fast 600qm Grundstück gekauft. Einmal rundum erneuert für 60.000 € ausser das Dach und nun haben wir es schätzen lassen - 550000 € + !!!! 40 Km nördlich von Hamburg. Heute undenkbar...

    • wir habe 2020 ein EFH für 250000 Euro erstanden Bj. 2001 450 Qm GS 120 WF. 40000 Euro investiert Möbel Küche Heizung Etc. Sind zufrieden

  • Kleine Häuser! Autark. Klein, fein, aber mein. Die Kinder sind nicht ewig im Haus. Kinder brauchen nicht immer ein eigenes Zimmer. Aber Eltern, die Zeit haben und nicht abgehetzt sind.

  • wenn sie sich das nicht leisten können sollen sie es bleiben lassen!und wer kinder zeugt soll auch dafür grade stehen,würde vorher mal nachdenken über die lebensplanung,aber so ist das mit jungen familien,alles haben wollen so wie die anderen auch!

  • 3 Fragen wurden leider nicht beantwortet: Für wieviel Euro wurde das Haus schlussendlich versteigert? Was ist aus der Verlosung geworden, hat das Pärchen eine Parzelle bekommen? Was ist aus dem Grundstück in dem 500qm Garten geworden?

  • "als gesellschaft können wir uns sowas nicht mehr leisten" sagt der mann der garantiert in ner einfamilien villa wohnt

  • Metzingen, Grundstück vor 7 Jahren 300€ pro 1 qm, heute 900€. Und keiner will verkaufen. Steht einer zum Verkauf, mit Versteigerung... kein FP. Also, kann sich nur der Reichste leisten... Von einem Preis 440€/mq träumen wir nur...

  • Genau, schön die Lohnsklaven in die Mietskasernen drücken. Arbeiter, wehr dich!

  • Mein Stiefvater erzählt mir immer, dass er in meinem Alter (28) schon beinahe sein zweites Haus hatte. Ich verdiene schon überdurchschnittlich, aber das ist für mich eine vollkommen unvorstellbare Geschichte.

  • Danke, Boomer! Das ist die Strafe dafür, schlichtweg zu spät geboren zu sein. Um der Generation, die es wesentlich leichter hatte (-ja, gemessen an Arbeitszeit, die für ein Haus aufgewendet werden musste!-), eine Rendite zu finanzieren. Nur, weil die Generation das politische Ruder in der Hand hat und, nicht zu vergessen, den Großteil des Wohlstandes in diesem Land.

  • Das kommt davon wenn alle in die großen Städte ziehen wollen. Kenne genug Städte da werden Häuser reihenweise abgerissen und man bekommt da für unter 100.000 schon ein ordentliches Haus.

  • Sauerei, Da penn ich lieber auf mein Garten Haus......

  • Gegenderte Sprache in einer Doku... ayayay... "Expert_innen", "Facharbeiter_innen" Ich krieg ne Macke... Ach und #Gründstück? ^^

  • Häuser/Grundstücke dürfen vom Staat/Land nurnoch an Privatpersonen zur Eigennutzung verkauft werden und nicht an Investoren oder so nen Rotz. Würde nen Problem lösen.

    • Investoren tragen nicht wesentlich zur Wertsteigerung bei, dass sind ehr die Spekulanten und die EZB bzw. Die gesetzliche Lage.

  • Bei 8:55 gibt's eine technische Störung, kleiner Aussetzer bei "Expertinnen".

  • Man will doch auch nicht wirklich in so einer Bausiedlung wohnen, oder? das hat doch genauso viel Charme wie eine Mietkaserne ausm Osten. Ein Riesen Feld mit 28 Häusern die alle von 2 verschiedenen Fertighausfirmen gebaut werden, wo 28 Häuser nahezu alle gleich aussehen. Schrecklich. Ich würde nur ein Haus kaufen das völlig ab vom Schuss steht wo man seine Ruhe hat und man sich absolut selbstverwirklichten kann ohne jemandem dabei auf den Sack zu gehen. Die Preise sind nahezu am Limit und der "Experte" empfiehlt zu kaufen weil der Wert steigen wird? Es geht bald einfach nicht mehr. Mehr als limit geht nicht. Wenn es keiner mehr bezahlen kann wird der Preis garantiert nicht steigen.

    • Solange die Geldpresse der EZB funktioniert, gibt es dort kein Limit 😂

  • Alle Leutz augen Auf bei der Partei-Wahl. Wer gegen Zersiedelung ist und hilft die Kosten am Bau hoch zu treiben sollte nicht gewählt werden.

  • 26:45

  • und die Politik steht daneben und hält fleißig die Hand auf, und das alles wegen ein paar Geldgeiler Spekulanten

  • Ich werde mein Haus in Höxter bauen ist günstig da

    • Das Horrorhaus ist noch nicht abgerissen. Das Grundstück könnte man u.U. sogar schon für 5K käuflich erwerben. Zumindest solange die Stadt nicht die Hand darauf hält. :-)

  • Wir wollten uns auch ein Haus in der Nähe von Flensburg kaufen. Letztes Jahr. Nur leider ging es und wie den meisten. Die Situation ist echt bescheiden. Wir sind wohl eine Häuserlose Generation. Nun Leben wir auf Mallorca. Hier ist es viel schöner. Wir sind nun froh dass das mit dem Hauskauf nicht geklappt hat.

  • Das kann echt halt echt nicht sein. Meine Eltern haben vor ca 20 Jahren ein Haus mit 330qm für etwa 450.000€ gebaut, für das Geld bekommt man heutzutage in meiner Stadt eine Wohnung mit ca 100qm...

  • Bei uns im Dorf (Bayern) zahlst grad mindestens 700 €/m2 ...

  • Nice im Land meiner Frau kann man ein 160m2 mit sehr guten Materialien für 20.000€ bauen und es für 400€ im Monat vermieten. Zudem dürfen Leute ohne Pass oder nicht mit einheimischen verheirateten, dort kein Land kaufen (kein Landraub von Ausländern so wie in Deutschland). Deutschland ist ein Witz

    • Moin. Thailand oder Philippinen?

  • Der BR hatte eine ähnliche Reportage gedreht, dann aber nicht veröffentlicht, um die (normalen) Leute nicht zu sehr runter zu ziehen.

  • Ich frage mich wer den Deutschen eingetrichtert hat, dass ein EFH das Seelenheil bringt. Es gibt bessere erstrebenswert Ziele.

  • Naja wenn ich einen Neubau möchte und nicht bereit bin meine Hände schmutzig zu mache. Selber schuld ^^ Mit zwei linken Händen bezahlt man halt mehr🤷🏻‍♂️ Kann nur jedem empfehlen den Landkreis zu verlassen und sich einen Landkreis zu suchen wo man noch Häuser bauen kann. Geht’s auf Land, was wollt ihr alle in den Ballungsräumen ^^

  • Ja so wird das Eigenheim( Einfamilienhaus) abgeschafft und wir sollen alle in Plattenbaubunker einziehen.... Willkommen in der schönen NEUEN WELT🥺 ARMES DEUTSCHLAND....Was haben sie aus dir gemacht.... Mir tun meine Kinder und Enkel leid....😥😥😥

    • "Wieder"vereinigung und EU-Osterweiterung sei Dank! Und natürlich solch anständigen EU-Mitgliedern wie Griechenland und solch prachtvollen, das Gesamtwohl der EU-Mitglieder im Auge habenden EZB-Chefs wie Draghi.

  • Menschen sind unflexibel: Das Ingenieur/Ärztin-Paar könnte doch einfach das geschenkte Bauland in dem Dorf nehmen, einen Job würden die überall finden, im Zeitalter von Homeoffice kann ein Ingenieur auch etwas weiter pendeln. Aber lieber setzen sie das meiste Geld was sie in ihrem Leben verdienen werden auf eine einzige Anlageklasse die aufgrund des demographischen Wandels alles andere als sicher ist. Ich seh schon die nächste Doku in 10 Jahren: Viele Familien haben sich überschuldet und haben jetzt Häuser, die nicht einmal die Hälfte des damaligen Kaufpreises wert sind und deren Renovierung teuerer ist als der Kauf eines neueren Hauses.

  • Wir steuern auf schweizerische Verhältnisse zu. Die Häuser können zur eigenen Lebenszeit nicht mehr abbezahlt werden (kein Wunder bei Preisen von über 700.000,- für eine Reihenendhaus) und die Hypotheken werden den Kindern vererbt (falls vorhanden). Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.

  • Wirklich guter Bericht, aber wieso sagt ihr bei 42 Minuten nicht, für welchen Preis das Haus weggegangen ist

  • So viel Geld um sagen zu können "das ist meins". Um dann damit nichts anderes zu machen als mit einem Mietshaus

  • Ich kann die Not ja echt verstehen, aber solche Flyer die bei mir im Briefkasten landen finde ich sooo unsymphatisch und schmeiß die direkt weg. "Provision" hin oder her - sowas würde ich irgendwie nicht unterstützen.

  • Die Siedlungen sind menschenleer, sind alle beim Arbeiten um Ihre Immobilie zu finanzieren. Kinder haben da nicht mehr wirklich Platz. Das wird sich in Jahrzehnten bitter rächen!

  • Das ist das Ergebnis völligen Versagens seitens der Regierung bezüglich Wohnungsbau. Es kommen Millionen von Menschen ins Land und es wurde zu wenig Wohnraum geschaffen.

  • Ich kenne zwei kinderlose Ehepaare, die sich Häuser leisten.

  • Das Problem liegt wohl eher darin das keiner mehr aus seiner Komfortzone raus will. Wollen alle ein günstiges Eigenheim, muss aber neu bzw. im neuwertigen Zustand sein, soll natürlich im Grünen gelegen sein, aber bloß nicht weiter als 20km entfernt von der nächsten Großstadt und es muss alles was den täglichen Bedarf betrifft in direkter Umgebung verfügbar sein. Alle wollen die eierlegende Wollmilchsau und das für kleiner Geld. Wer etwas haben will, muss auch lernen Abstriche machen zu können, ansonsten wird das nix und wer keine Abstriche machen will muss halt damit leben viel Geld bezahlen zu müssen, so war es aber doch schon immer in allen Lebenslagen. Die Ärztin und der Ingenieur sollen mit ihren 600.000€ doch mal aufs Dorf, oder Kleinstadt gehen, da können die sich mit der Summe nen Palast kaufen und zudem gibt es dann mal wieder endlich neue Ärzte auf dem Land. In Ottensen bei Holzminden hat der Bürgermeister alles richtig gemacht, man lockt junge Leute aufs Land damit die Dörfer nicht vor die Hunde gehen und in der Gegend gibt es genug Kleinstädte wo man alles bekommt was man braucht, zb. Holzminden, Höxter, Stadtoldendorf, Hameln, Bad Pyrmont, Einbeck usw. da kann man alles einkaufen und große Arbeitgeber gibt es auch viele in der Gegend. Die Leute müssen einfach mal ihren Arsch hoch bekommen und außerhalb ihrer Komfortzone suchen um das zu bekommen was sie wollen.

  • Ich, 15, hab richtig lust auf mein Leben :C

  • Dislike gibts für *innen

  • Knapp 8€/qm 1960, aber ohne Inflationsbereinigung haben solche Werte keine Bedeutung.

  • Manchmal läuft man seinen Träumen so lange hinterher, dass man gar nicht merkt wie sie zu Albträumen werden.

  • Das ist das zwangsläufige Problem, wenn ein Staat seinen sozialen Wohnungsbau auf nahe null reduziert. Jeder hat schon mal Monopoly gespielt und so läuft es halt, wer mehr anhäuft, fängt an, die anderen auszunehmen und noch mehr anzuhäufen. Über die Jahrzehnte werden die Verwerfungen dann immer krasser. Da hilft nur staatlicher Bau ohne Geldgeile Investoren um die Mittelschicht zu stützen und zu erhalten. Aber das wäre ja langfristige und zukunftsweisende Politik, also ein unerreichbares Utopia.

    • Also wenn geldgeile Investoren mehr Wohnraum schaffen würde das eigentlich aufs gleiche rauslaufen und den Wohnungsmarkt sogar entlasten. Problematisch sind da ehr Spekulanten, die EZB und die Gesetzeslage.

  • Und was macht die Politik, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken? Fast nichts, warum auch, bei jeder verkauften Immobilie kassieren die Länder ihre Grunderwerbssteuer. Makler erhalten ihre unverschämt hohen Provisionen, das reine Bauen wird aufgrund der vielen Verordnungen und Energiesparzwänge auch immer teurer. Wo soll das noch hinführen? Vor einigen Jahrzehnten blieb die Frau daheim und erzog die Kinder, der Mann als Alleinverdiener konnte seine Familie versorgen, ein Auto und das Eigenheim bezahlen. Heute müssen beide vollzeit arbeiten und trotzdem reicht es nicht für ein einfaches Hein. Irgendetwas läuft in diesem Land mächtig schief. Macht nur weiter so liebe Politiker, dann läuft das merkwürdige Deutsche Volk doch noch eines Tages über den Rasen vorm Kanzleramt. Ich erwarte diesen Tag schon sehnsüchtig.

  • Sorry aber 45 Minuten sehen anders aus. Wo sind die restlichen angepriesenen 29 Sekunden?

  • So interessant! Dankeschön